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	<title>Sophisticated</title>
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		<title>Das Echte vs die Vielfalt</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Glaube an die Existenz der „Echtheit“, den einzig wahren Kern etc. ist ein romantischer Irrglaube. Es ist aber eine Vorstellung, die in Deutschland  einen Platz unter den wiederkehrenden Kulturphänomenen hat und ist daher aus konstruktivistischer wie aus postmodernistischer Sicht durchaus vorhanden, qua sozialer Kommunikation (darüber). Ich behaupte jetzt aber mal einfach so salopp: Aus [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=655&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Glaube an die Existenz der „Echtheit“, den einzig wahren Kern etc. ist ein romantischer Irrglaube. Es ist aber eine Vorstellung, die in Deutschland  einen Platz unter den wiederkehrenden Kulturphänomenen hat und ist daher aus konstruktivistischer wie aus postmodernistischer Sicht durchaus vorhanden, qua sozialer Kommunikation (darüber).</p>
<p>Ich behaupte jetzt aber mal einfach so salopp: Aus utilitaristischer Sicht sollte man auf die Suche nach einer romantisierten Echtheit verzichten. Denn diese nimmt die Vielfalt der Möglichkeiten, die die heutige Gesellschaft (und wohl auch vielfach schon alle anderen Gesellschaften in verschiedenen Ausprägungen) bietet, und überprüft alles an einem Kriterium der „Echtheit“ oder „Authenzität“, aber auch an „Wahrheit“ in gewissen Formen und ähnlichem.</p>
<p><span id="more-655"></span>Wir haben aber in der Welt viele Phänomene und ihre Ausdrucksformen. Es gibt als mystisch empfundene Dinge, als rational gedachte Dinge, es gibt religiös interpretierte Inspiration und es gibt den Glauben an die Vernunft. Es gibt viele Dinge, die in vielen verschiedenen Menschen und den sozialen Produkten der Menschen und Gesellschaft ausgedrückt werden. Warum sich auf eine bestimmte Erzählung festlegen, im Sinne dessen, dass es nichts daneben, darüber und darunter, etc. geben solle? Ein pragmatisch an bestimmten jeweils in der Zeit vorherrschenden Kriterien der sozialen Orientierung und Zuordnung orientierter Mensch mag vernünftig sein. Hingegen normativ die subjektive Vernunft zum angeblich objektiven Monopol für alle zu machen erscheint mir eine unvernünftige, weil außerhalb der Vernunft fixierte Vorstellung zu sein. Damit erfasst und nutzt man nicht das Potenzial, welches dem Menschen und seiner Fähigkeit zu reflektieren gegeben ist bzw. zu sein scheint (und damit wiederum mindestens theoretisch gegeben sein kann). Denn das Potenzial liegt (in meiner derzeitigen subjektiven Sicht) in der ausschnittsweisen Betrachtung(smöglichkeit) von Vielfalt und in deren geistiger Verarbeitung und kommunikativem Austausch darüber. Nicht in der Monopolisierung von Projektionen vom Subjektiven auf das Ganze.</p>
<p>Ist das „echt“ so, kann man es so sehen und was spricht dagegen?</p>
<p>Vielleicht ist die Vielfalt oberflächlich und das Echte eine Illusion. Vielleicht besser eine gute Illusion als eine schlechte Vielfalt? Aber vielleicht gibt es ja auch eine echte Vielfalt in gewissem Sinne. Das könnte mir gefallen, solange es keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/655/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=655&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>(Anti-)&#8220;Postmoderne&#8220; Oberflächlichkeit</title>
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		<comments>http://sophilosophie.wordpress.com/2011/12/20/645/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Oberflächenebene]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Postmodernismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele reden von &#8222;postmoderner Verantwortungslosigkeit&#8220;, aber nur wenige wollen sie übernehmen. Wenn mit &#8216;Postmoderne&#8217; die Zeit als solche, als Epoche etc., gemeint ist, könnte man spekulativ von &#8222;Verantwortungslosigkeit&#8220; sprechen. Dafür muss man aber interpretativ (subjektiv) definieren (intersubjektiv kommunizierbar machen): Was ist Verantwortungslosigkeit und was ist diese postmoderne Zeit? Da wird es dann schon eine Herausforderung, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=645&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele reden von &#8222;postmoderner Verantwortungslosigkeit&#8220;, aber nur wenige wollen sie übernehmen.</p>
<p>Wenn mit &#8216;Postmoderne&#8217; die Zeit als solche, als Epoche etc., gemeint ist, könnte man spekulativ von &#8222;Verantwortungslosigkeit&#8220; sprechen. Dafür muss man aber interpretativ (subjektiv) definieren (intersubjektiv kommunizierbar machen): Was ist Verantwortungslosigkeit und was ist diese postmoderne Zeit? Da wird es dann schon eine Herausforderung, die über das Postulieren von oberflächlich normativistischen Sätzen und Bedeutsamkeits-Parolen hinausgeht.</p>
<p><span id="more-645"></span>Man kann mit &#8216;Postmoderne&#8217; auch eine/&#8217;die&#8217; philosophische, erkenntnistheoretische (und teils sozialwissenschaftliche) Interpretation und Herangehensweise an gesellschaftliche, sozialstrukturelle etc. Phänomene und Bedingungen meinen/verbegrifflichen/zuordnen.<strong>*</strong> Wenn man eine solche (näher dann wiederum subjektiv definierte) Begriffszuschreibung von Postmoderne (als mit gewissen Charakteristika beschreibbare Perspektive[n] menschlicher Interpretatoren auf soziale Phänomene) verwendet, sollte man entweder genauer werden, oder sich solcher pauschaler Begriffsverbindungen &#8211; wie z.B. Postmodernismus und &#8222;Verantwortungslosigkeit&#8220;, &#8222;völlige Beliebigkeit&#8220;, etc. &#8211; weglassen. Entweder stellt man sich der Auseinandersetzung anhand näher beschriebener Einschätzungen und Interpretationen (von Postmodernismus und dessen Zugang zu sozialen Phänomenen) oder man verbleibt in weisem Schweigen. Für Parolen im Bereich der reinen Selbstvergewisserung kann man tiefergehende philosophische Herausforderungen vermutlich auch instrumentalisieren. Aber ergiebig sind solche One-Way-Sätze und -Pauschalierungen nicht. Sie geben keine ernsthaften Anknüpfungspunkte zu einem Gespräch (gegenseitiger Kommunikation).</p>
<p>Die Herausforderung des Postmodernismus (nicht unbedingt der heraufziehenden Postmoderne als Epoche) ist der Versuch Ideologien zu relativieren und den All-Anspruch (von Allem <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) in Frage zu stellen. Nietzsche sagte: Gott ist tot. Der Postmodernismus sagt: Die absolute Wahrheit ist tot. Beides sind philosophische Herausforderungen, u.a. für die heutige &#8216;Zeit&#8217;.</p>
<p>Paul Feyerabend ist der Nietzsche für die Ideologien der &#8216;Klarheit&#8217;. Das gilt für das gesamte (mir bekannte) Kontinuum des Postmodernismus. Varianten des Postmodernismus z.B. beschrieben von Wolfgang Welsch als Unterscheidung zwischen &#8216;diffusem&#8217; und &#8216;präzisem&#8217; Postmodernismus. Ich halte den Gehalt beider dieser subjektiven Zuordnungen für anregend und mit Auseinandersetzungspotenzial. Mit &#8222;destruktivem Potenzial&#8220; (z.B. im Sinne von Heideggers, Löwith oder Derrida) und konstruktiven Absichten.</p>
<p>___<br />
<strong>*</strong> Ich persönlich sage dazu, um (mögliche) Epoche von (möglicher) Philosophie (etc.) zu unterscheiden: Postmodernismus. Das kann man aber erst mal nennen, wie man auf den Kopf gefallen ist. Die Frage ist eher: Wie definiere ich es und welche Charakteristika inkludiere und exkludiere ich aus der Perspektive, die ich z.B. &#8222;Postmodernismus&#8220; oder auch anders nenne.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/645/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/645/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/645/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=645&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Flaggenlehre aus Flaggenleere</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 16:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[Flagge]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektivkonstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Max Stirner]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Flagge mit dem Symbol einer vermeintlichen Einheit eines konstruierten Kollektivs zu schwenken hat nur einen kollektiven Sinn, solange man daran glaubt (also diesen Glauben hat bzw. aufrecht erhalten kann). Eine solche Kollektiv(ver)äußerung scheint daher maximal geeignet für temporäre Verbrüder- und schwesterungen, z.B. bei heutigen Fußball-Ereignissen und anderen Veranstaltungen (wenn diese unfanatisch und nicht politisiert [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=637&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Flagge mit dem Symbol einer vermeintlichen Einheit eines konstruierten Kollektivs zu schwenken hat nur einen kollektiven Sinn, solange man daran glaubt (also diesen Glauben hat bzw. aufrecht erhalten kann). Eine solche Kollektiv(ver)äußerung scheint daher maximal geeignet für temporäre Verbrüder- und schwesterungen, z.B. bei heutigen Fußball-Ereignissen und anderen Veranstaltungen (wenn diese unfanatisch und nicht politisiert aufgeladen von statten gehen), die kurzfristig sind. Also im Zuge (z.B. formuliert als: in der nicht-weltenbewegend-orientierten Dialektik) von sozialen Ereigniskonstruktionen, die keine sozial weitergehenden Positionierungen und Unterscheidungen &#8211; wie praktisch wirksame Dualismen und aggressive Abgrenzungen (Dualismen von &#8222;milden&#8220;/versteckten bishin zu offenen Freund/Feind-Unterscheidungen) &#8211; ausdrücken oder reproduzieren (können oder [zumindest] sollen).</p>
<p><span id="more-637"></span>Eine Flagge &#8222;für sich selbst&#8220;, (als solche und/oder) mit dem bewusst subjektiven Ausdruck einer oder eines Einzigen und deren und dessen Eigentümlichkeit (angelehnt an Stirner), wäre vielleicht (immer wieder) Versuche wert. Aber: Sie sagt dem Anderen und dessen Andersheit (zumindest zuerst bis zunächst) nichts. Aber, wenn es sie gäbe, stünde sie für sich und zunächst (also im Anspruch auf &#8222;Wahrheit&#8220; oder &#8222;Bedeutung&#8220;) nur für sich. Ohne Anmaßung (z.B. nach Hayek) oder Zentralisierungsversuch (im Sinne des dezentralen Anarchismus).</p>
<p>Könnte eine Flagge, wenn sie aus dem Einzelnen und dessen praktischer Welt &#8216;entsprungen&#8217; wäre (also <em>sein könnte</em>) ein herrschaftsloser Kommunikationsversuch? Statt des Hegemonial- (bishin zu Beherrschungs-)Versuchs und -Anspruchs einer kollektiven Flagge? Wäre es so und wäre es möglich? Beides offene Fragen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/637/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=637&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Postmodernistische Skizzen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 23:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postmodernistische Skizzen]]></category>
		<category><![CDATA[Postmodernismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pudding]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit und Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Umrisse und Skizzen einer postmodernistischen Philosophie. Dazu zunächst mal ein Kontrast-Bild, mit Pudding, Nägeln und Löffeln: Die Ideologien der Klarheit versuchen den Pudding der Existenz (der Vielfalt der Subjektivität und deren Perspektiven) festzunageln. Der Postmodernismus könnte sich durch den Versuch charakterisieren, die Schüssel zu beschreiben, in der der Pudding in Zeit und Raum zum Ausdruck [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=626&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Umrisse und Skizzen <strong>einer</strong> postmodernistischen Philosophie. Dazu zunächst mal ein Kontrast-Bild, mit Pudding, Nägeln und Löffeln:</em></p>
<p>Die Ideologien der Klarheit versuchen den Pudding der Existenz (der Vielfalt der Subjektivität und deren Perspektiven) festzunageln. Der Postmodernismus könnte sich durch den Versuch charakterisieren, die Schüssel zu beschreiben, in der der Pudding in Zeit und Raum zum Ausdruck kommt. Und durch die Orientierung daran, offen zu sein für <em>theoretisch</em> (und/oder <em>praktisch</em>?) die gesamte Vielzähligkeit der Löffel – für jeden Menschen (mindestens) einen – mit denen die Menschen &#8222;ihren&#8220; jeweiligen Pudding (ihre Interpretation des Puddings aufgrund ihrer sozialen Biographie und Position) erfahren und erschmecken.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/626/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/626/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/626/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/626/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/626/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/626/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/626/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/626/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/626/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/626/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/626/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/626/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/626/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/626/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=626&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das punktualistisch-strukturistische Modell</title>
		<link>http://sophilosophie.wordpress.com/2011/11/30/das-punktualistisch-strukturistische-modell/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 20:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialphilosophie]]></category>
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		<category><![CDATA[Strukturperspektive]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Skizzierung meines abstrakten punktualistisch-strukturistischen* Modells von makrosozialer Stabilität und Veränderung: Bei vielen Akteurperspektiven wird (oftmals zur Darstellbarkeit/Denkbarkeit dieser Perspektiven erforderlich) implizit ein Handlungs- bzw. Denkens-Spielraum von Menschen und die Veränderbarkeit der Akteur-Positionen und -Rollen, durch eben diese Akteure selbst, angenommen. Die &#8216;punktualistisch-strukturistische&#8217; Modellierung ist eine von vielen strukturzentrierten Modellierungen. Diese unterscheiden sich, im Ausgangspunkt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=616&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Skizzierung meines abstrakten punktualistisch-strukturistischen<strong>*</strong> Modells von makrosozialer Stabilität und Veränderung:</em></p>
<p>Bei vielen Akteurperspektiven wird (oftmals zur Darstellbarkeit/Denkbarkeit dieser Perspektiven erforderlich) implizit ein Handlungs- bzw. Denkens-Spielraum von Menschen und die Veränderbarkeit der Akteur-Positionen und -Rollen, durch eben diese Akteure selbst, angenommen. Die &#8216;punktualistisch-strukturistische&#8217; Modellierung ist eine von vielen strukturzentrierten Modellierungen. Diese unterscheiden sich, im Ausgangspunkt und der (vielleicht etwas reduziert formuliert) primären Blickrichtung ihrer (Nach-)Erzählung sozialer Zusammenhänge, von den akteurzentrierten Perspektiven.</p>
<p><span id="more-616"></span>Zur thereotischen Erfassung &#8211; d.h. um eine Möglichkeit zur Betrachtung und Veranschaulichung von abstrakten sozialen Vorgängen zu &#8216;erzeugen&#8217; (und gleichzeitig zu behaupten) &#8211; geht das Modell von einer (irgendwie gearteten) Kausalität der Strukturen aus. Diese Kausalität/Bedingtheit geht, zumindest in der Betrachtungsrichtungs-<em>Möglichkeit</em> des Modells, den Akteuren und ihren Handlungen voraus. Die Strukturen bedingen das Handeln der Akteure und können von diesen nicht willkürlich, und letztlich nicht einmal bewusst, verändert werden. Das Modell liegt, auf einer Skala zwischen Akteurautonomie und Strukturdeterminismus, relativ nahe beim Determinismus. Es verzichtet auch (zumindest abstrakt-theoretisch) auf die Annahme eines &#8222;freien Willens&#8220; <strong>**</strong>.</p>
<p>Aus dieser angenommenen und (in <em>heutigen/gegenwärtigen</em> Begriffen) denkens-möglichen Strukturperspektive heraus sind es die Grundstrukturen (und deren differenzierbare, aber aus diesen stammende Strukturen und Sub-Strukturen), welche die Begriffe einer Gesellschaft und deren Bedeutungen bzw. Bedeutungs-Optionen hervorbringen. Diese (zumindest in einer &#8222;modernen&#8220; Großgesellschaft intern differenzierten bzw. dort als Plural interpretierbaren) Strukturen bilden den (jeweils zeitgebundenen) &#8216;Horizont&#8217; (den Fundus an potenziellen Bedeutungsmöglichkeiten) für die Bedeutungs-Zuschreibungs-Praxis in einer bestimmten &#8216;Zeit&#8217; <strong>***</strong>. Gemeint als die Zuschreibung von Bedeutung (Sinn, Unterscheidbarkeit, etc.) <em>zu</em> Begriffen, die wiederum auch <em>mit</em> Begriffen (der jeweiligen &#8216;Zeit&#8217;) erfolgt bzw. logisch erfolgen &#8222;muss&#8220;<strong></strong>. Die ihrer <em>Situation</em> (in Raum und Zeit) entsprechenden &#8211; weil von dieser <em>Situation</em> bedingten &#8211; Grundstrukturen drücken sich in den sozialen Bedeutungs-Zusammenhängen aus. Die Grundstrukturen werden für den Menschen, als (perspektivgebunden[en]) reflektierensfähigen Akteur, <em>potenziell</em> (und wohl auch immer nur, in mehr oder weniger großen Ausschnitten, <em>partiell</em>) sozial &#8216;sichtbar&#8217;:<br />
- <em>Im</em> bzw.<em> über</em> den &#8216;Aggregatszustand&#8217; der Strukturen. Damit gemeint ist die Stabilität der Strukturen (Aggregatszustand: Stasis/stabil) oder deren punktueller Wandel (Aggregatszustand: Veränderung; mit Umbruch, Restrukturierung und Re-Etablierung als Phasen). In der Beobachtung und (der subjektiv gebundenen, aber eventuell intersubjektiv teilbaren) Interpretation von Stasis, Krise, Wandel und Re-Etablierung etc. &#8211; also von Stabilität und Veränderung als potenziell unterscheidbare Zustände &#8211; können Grundstrukturen, deren Veränderung und eventuell neue Grundstrukturen auf- bzw. &#8222;wahr&#8220;genommen und interpretiert werden.<br />
- Die Grundstruktur (der jeweiligen &#8216;Zeit&#8217;) und alle weiteren Strukturen drücken sich auch, und letztlich <em>primär</em> nur, über die diese Strukturen verkörpernden Akteure aus. Das sind alle Menschen, mit ihren Positionen im Sozialgefüge, ihren Rollen in den verschiedenen Strukturen/(Sub-)Kontexten und ihrer Positionierung zu den jeweiligen &#8222;Verhältnissen&#8220; (Seien es bzw. ob diese interpretiert und sozial kommuniziert werden als Herrschafts-, Austausch-, Freundschafts- oder sonstige Beziehungen).</p>
<p>___<strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>*</strong> Das Modell ist nicht (direkt) strukturalistisch. Es hat weniger die Betonung auf konkreten Zeichen und Symbolen etc., was u.a. den klassischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strukturalismus" target="_blank">Strukturalismus</a> ausmacht. Auch ist der Fokus nicht auf Diskursanalyse wie beim Poststrukturalismus. Trotzdem ist das Modell u.a. von diesen beiden philosophisch-geisteswissenschaftlichen &#8216;Plattformen&#8217;, neben anderen, inspiriert.<strong><br />
** </strong>Dabei ist sich der Modellierer (also ich) des &#8216;Paradoxons des freien Willens&#8217; bzw. der schwierigen Unterscheidbarkeit von Indeterminismus und Determinismus &#8222;bewusst&#8220; bzw. er nimmt diese an. Diese <em>ist</em> also für mich, ob determiniert oder nicht, im Moment des Schreibens dieser Zeilen und derzeit gedanklich &#8216;vorhanden&#8217;.<strong><br />
*** </strong>Die &#8216;Zeit&#8217; bzw. &#8222;Zeiten&#8220; ist hier Begriff für die Grundstruktur der Gesellschaft und ihrer Substrukturen in den Dimensionen Zeit und Raum. Als der Ausdruck der Situation einer (als) zusammenhängend beschreibbaren Gesellschaft eines bestimmten <em>Ortes</em> (Raum) in einer bestimmten <em>Zeit</em> (Epoche, Ära, etc.).</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/616/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=616&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Gleichgewicht und Ungleichgewicht</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 13:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Stabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Ungleichgewicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Alltagspsychologisch klingt &#8216;Gleichgewicht&#8217; gut. &#8222;Im Gleichgewicht sein&#8220; erscheint vielen ein erstrebenswerter Zustand. Man könnte meinen, dass dieses Finden und Praktizieren des Gleichgewichts PhlegmatikerInnen vielleicht &#8216;besser&#8217; (also mit zur subjektiven Suche passenderem Ergebnis) gelingt, als &#8216;arbeits&#8217;affinen Menschen. Ich schätze aber (in subjektiver Perspektive), dass die Chancen auf Kongruenz zwischen Wunsch und Praxis bei beiden (idealtypisierten) menschlichen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=554&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alltagspsychologisch klingt &#8216;Gleichgewicht&#8217; gut. &#8222;Im Gleichgewicht sein&#8220; erscheint vielen ein erstrebenswerter Zustand. Man könnte meinen, dass dieses Finden und Praktizieren des Gleichgewichts PhlegmatikerInnen vielleicht &#8216;besser&#8217; (also mit zur subjektiven Suche passenderem Ergebnis) gelingt, als &#8216;arbeits&#8217;affinen Menschen. Ich schätze aber (in subjektiver Perspektive), dass die Chancen auf Kongruenz zwischen Wunsch und Praxis bei beiden (idealtypisierten) menschlichen Varianten eine Frage der Perspektive ist. Gleichgewicht und Ungleichgewicht gehören dabei &#8211; ganz dem praktischen Dualismus der menschlichen Weltrezeption entsprechend &#8211; zusammen. Ohne Ungleichgewicht kein Gleichgewicht und umgekehrt. In einer bestimmten (hier skizzierten Weise) wirken diese beiden Phänomene jedoch auf verschiedene (theoretisch unterschiedene) menschliche Charakter unterschiedlich.</p>
<p><span id="more-554"></span>Die PhlegmatikerInnen <em>finden</em> Arbeit, und davon oftmals zu viel für ihren Geschmack. Obwohl sie es auch mehr oder weniger oft schaffen, &#8216;Arbeit&#8217; nicht zu konstruieren, stolpern sie immer wieder darüber. Arbeit im Sinne von Aufgaben, die sie, wenn sie unbedingt wären, das heißt nicht in sozialstrukturelle Situationen eingebunden, nicht machen würden. Menschen, die eher darin aufgehen, immer etwas zu tun zu haben, <em>suchen</em> im Unterschied dazu Arbeit. &#8216;Arbeit&#8217; wird von ihnen dabei nicht als Arbeit im Sinne der PhlegmatikerInnen konstruiert, wahrgenommen und kommuniziert. Die Arbeitsmenschen sind in der Regel<strong>*</strong> nicht zufrieden, wenn sich nach der einen getanen Arbeit nicht bald genung die Nächste auftut. Für phlegmatische Menschen (im Sinne dieses Textes) ist gerade die Straße der hintereinander und nebeneinander unfreiwillig gefundenen und sich aufdrängenden Arbeiten ein Stressfaktor. Sie suchen eher nach Rastplätzen und Ausfahrten, in denen sie temporär dem Weg beim Weg-sein (aber wohl niemals dessen Wegsein) beobachten können.</p>
<p>In der <a href="http://www.scheffel-gymnasium.de/faecher/science/biologie/proteine_enzyme/5atp/atp.htm" target="_blank">Biologie</a> kann Gleichgewicht den Tod bedeuten bzw. charakterisieren. Auch in der Alltagspsychologie wird u.a. gesagt, dass ein Leben ohne Dynamik und Aufgaben wie &#8222;tot&#8220; sei. Dem könnte vielleicht von beiden hier idealtypisierten Seiten empirisch &#8216;entsprochen&#8217; und subjektiv rechtgegeben werden, wenn man die Begriffe &#8216;Arbeit&#8217;/'Aufgabe(n)&#8217; und &#8216;Dynamik&#8217; entsprechend der unterscheidungsmöglichen Perspektiven anpasst bzw. unterschiedlich definiert. In idealtypisierter Weise dargestellt: Für den &#8222;dynamischen&#8220;, praktischen Arbeitsmenschen vergegenständlicht sich die Arbeit in der praktischen Betätigung. Für den &#8222;phlegmatischen&#8220; Menschen liegt die Arbeit u.a. in der (auf anderer Ebene stattfindenden) Anforderung zur Verarbeitung und Einpassung der weltlichen Hektik in die Geruhsamkeit des gegebenen phlegmatischen Lebensrhytmusses. Musses denn so sein? könnte man sich fragen. Nach meiner derzeitigen Einschätzung (auf Basis von subjektiven, logischen und empirischen Eindrücken) ist in Theoretisierung und Praxis davon auszugehen (als vorläufige subjektive Prämisse), dass es so<em> ist</em>. Dieses &#8222;so ist es&#8220; ist also dabei als eine gedankliche Referenzannahme gedacht, auf die man die zum Thema gehörende abstrakte und konkrete Beschäftigung bezieht. Das &#8222;so sein&#8220; ist in diesem Fall gemeint als eine Formulierung ohne aktiv-normative und ohne subjektiv-moralische Wertung, also nicht als etwas, das so &#8222;sein solle&#8220;.</p>
<p>Beide Seiten sind also, gemäß der hier skizzierten Typi und Annahmen, mit Dynamik und Ruhe konfrontiert. Während beim Arbeitsmenschen die Ruhe als Zustands-Form bzw. Situation potenziell Unruhe auslöst, ist das &#8222;Ziel&#8220; des und der PhlegmatikerIn die Verarbeitung der Hektik der Umwelt (im allgemeinen Sinne) zu Ruhe. Das Gleichgewicht des phlegmatischen Menschen besteht in der Ordnung der Unruhe und der Schaffung einer Oase der Ruhe. Diese bedarf aber, ähnlich eines Gartens (im Sinne aktiven Gärtnerns), durchaus auch der regelmäßigen Pflege. In der Arbeit zur temporären Erreichung dieses Zustandes liegt also die Dynamik der PhlegmatikerInnen. Für den &#8222;Ruhe-Typus&#8220; bedeutet die <em>erledigte</em> &#8216;externe&#8217; Aufgabe eine temporäre Beruhigung. Die gleichzeitige und die aufeinander folgende Fülle von Aufgaben dieser Art ist hingegen für ihn und sie ein aktives und passives Unruhepotenzial. Diese Fülle der &#8216;externen&#8217; Aufgaben ist dem Wunsch des und der PhlegmatikerIn nach Ruhe und praktischem Abstand &#8211; und wenn er oder sie gleichzeitig aktiver Reflektierer ist dem Wunsch nach Reflexion und abstraktem Abstand &#8216;äußerlich&#8217;. Dieser Wunsch nach praktischem und theoretischem Abstand ist dabei nicht der einzige, aber ein wichtiger Teil der Welt der PhlegmatikerInnen (im Sinne dieses Textes). Beim Menschen mit Arbeits(ideal)typus sorgt im Unterschied dazu das &#8216;Ungleichgewicht&#8217; des Vorhandenseins immer neuer anstehender Aufgaben in seiner <em>Gesamtheit</em> für Stabilität und innere Ruhe. Die Stabilität besteht in einer mehr oder weniger (aber möglichst) durchgehenden Aufgaben-Kette. Die jeweiligen Aufgaben und Arbeiten werden durch die sozialen Verhältnisse &#8222;angeboten&#8220; bzw. als solche vom Arbeitsuchenden rezipiert. Für den &#8222;Unruhe-Typus&#8220; ist die Wahrscheinlichkeit bzw. Erwartung einer anschließenden neuen &#8216;externen&#8217; Aufgabe die abstrakte Verkörperung der Ruhe. Umgekehrt ist für ihn das Erledigtsein einer Aufgabe eine potenzielle und <em>latente</em> &#8222;Gefahr&#8220; bzw. der mögliche Herd <em>konkreter </em>Unruhe. In gewisser Weise ist der Arbeitsbegriff also für den Phlegmatiker (als Reflektierer) nach <span style="font-family:Times New Roman,serif;">»</span>Innen<span style="font-family:Times New Roman,serif;">«</span> gerichtet, als Arbeit (an) der inneren Verarbeitung des Äußeren (also eher von Außen nach Innen). Für den Arbeitstypus (als Macher) ist Arbeit die praktische Anwendung individuellen (biographisch bedingten) Potenzials in der Umwelt (also eher von Innen nach<span style="font-family:Times New Roman,serif;"> »</span>Außen<span style="font-family:Times New Roman,serif;">«</span> als gedachte und motivierende Richtung). Trotzdem ist für beide Typi, trotz unterschiedlich interpretierbarer Antriebs-Richtung, die Wechselwirkung ein zentrales praktisches Phänomen. Ohne externe Aufgaben hätte der Phlegmatiker keinen Bezugspunkt für seine abstrakte Verarbeitung der Welt und der Macher keinen Antrieb ohne seine innere Struktur. Das könnte man, in einer eventuell nicht deckungsgleichen Anlehnung an u.a. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Georg_Gadamer" target="_blank">Gadamer</a>, als &#8216;<a href="http://books.google.de/books?id=9mqpwpFo1-IC&amp;pg=PA48&amp;lpg=PA48&amp;dq=gadamer+horizont%C3%BCberschneidung&amp;source=bl&amp;ots=iXcJx1Vhc2&amp;sig=CRfuFhB9SWsrCIydFQntCMLERtQ&amp;hl=de&amp;ei=V6fTTqWKOsLt8QPJy-39Dw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CCEQ6AEwAA#v=onepage&amp;q=gadamer%20horizont%C3%BCberschneidung&amp;f=false" target="_blank">Horizont-Überschneidung</a>&#8216; bewertend formulieren.</p>
<p>Beide Typisierungen &#8211; PhlegmatikerIn und Praktischer Arbeitsmensch &#8211; ergänzen und widersprechen sich gleichzeitig, auch als Realtypen (also als praktisch interpretierbare und vorkommende Erscheinungen) und auch innerhalb von Individuen. Man könnte dabei zwischen zwei abstrakten Grundkreisen trennen, obwohl in der Praxis die Überschneidung und Vermischung der Aspekte gegeben ist: 1. Die &#8222;Macher&#8220;, 2. Die &#8222;Reflektierer&#8220;. Beide Aspekt (machen und reflektieren) sind strukturell und akteurbezogen relevant. Aber vor allem: Beides wird nicht in &#8222;freier&#8220; Wahl durch einen Menschen gewählt, nach der Vorstellung: Heute bin ich Macher und morgen reflektiere ich. Es ist von der (sich im Laufe des Lebens heteronom [mehr oder weniger] quantitativ oder qualitativ verändernden) Biographie<strong>**</strong> eines Menschen bedingt, welche Bereiche stärker ausgeprägt sind (und welche stärker zur Ausformung kommen). In der abstrakt und theoretisch wahrnehmbaren/interpretierbaren sozialen Position (innerhalb der Gesamtheit der Strukturen bzw. sozialen Bereiche) und in der Rollenpraxis (der Wahrnehmung dieser Position) des Individuums drückt sich diese Biographie aus.</p>
<p>___<br />
<strong>*</strong> Ist das Feststellen bzw. Annehmen einer Regel schon ein Gleichgewicht, bzw. das menschliche Interpretieren einer Regel/Ordnung aus dem Chaos der Umwelt bereits ein Indiz für die (geistige) Existenz von Gleichgewicht?<br />
<strong>**</strong> Die (soziale) Biographie eines Menschen ist in meiner derzeitigen Einschätzung bzw. interpretativen Definition dieses Begriffes: Die epigenetische Prägung plus die sozialstrukturelle Sozialisierung bzw. soziale Positionsgeschichte eines Menschen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/554/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/554/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/554/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/554/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/554/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/554/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/554/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/554/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/554/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/554/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/554/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/554/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/554/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/554/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=554&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Nonintentionale Propheten</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 15:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Marx]]></category>
		<category><![CDATA[Keynes]]></category>
		<category><![CDATA[Im Auge des Betrachters]]></category>

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		<description><![CDATA[und ihre sozialstrukturell heteronomen Jünger. Ideologieabrüstungsperspektivisches Beispiel: Keynes als Sozialisten zu bezeichnen ist falsch. Dann würde man den Begriff so weit ausdehnen, wie es viele Stürmer- und DrängerInnen mit dem Begriff des Neo-Liberalismus machen: Den Begriff inflationieren und für annähernd alles, was schlecht erscheint in der Welt, verwenden. Keynes war aber auch keynseswegs ein Liberaler. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=535&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und ihre sozialstrukturell heteronomen Jünger. Ideologieabrüstungsperspektivisches Beispiel:</p>
<p>Keynes als Sozialisten zu bezeichnen ist falsch. Dann würde man den Begriff so weit ausdehnen, wie es viele Stürmer- und DrängerInnen mit dem Begriff des Neo-Liberalismus machen: Den Begriff inflationieren und für annähernd alles, was schlecht erscheint in der Welt, verwenden.</p>
<p>Keynes war aber auch keynseswegs ein Liberaler.</p>
<p>Keynes war aber auch kein Keynesianist, ähnlich Marx, der kein Marxist und besonders kein Neo-Marxist war.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/535/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=535&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Keynes und das subjektiv Wesentliche</title>
		<link>http://sophilosophie.wordpress.com/2011/10/26/keynes-und-das-subjektiv-wesentliche/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 18:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskultivierung]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Jünger]]></category>
		<category><![CDATA[Keynes]]></category>
		<category><![CDATA[Keynesman]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wenig geht es mir, in einem Verständnis von Ästhetik als Stil und von Stil als Suche nach Verständigung, wie es Lord John Maynard Keynes vielleicht gegangen ist, zumindest begrifflich und vielleicht zeiten-, stimmungs- oder grundsätzlicherweise.* Wie Beatrice Webb 1936 über Keynesman sagte: &#8222;Keynes is not serious about economic problems; he plays a game of [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=526&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig geht es mir, in einem Verständnis von Ästhetik als Stil und von Stil als Suche nach Verständigung, wie es Lord John Maynard Keynes vielleicht gegangen ist, zumindest begrifflich und vielleicht zeiten-, stimmungs- oder grundsätzlicherweise.* Wie Beatrice Webb 1936 über Keynesman sagte: &#8222;Keynes is not serious about economic problems; he plays a game of chess with it in his leisure hours. The only serious cult with him is aesthetics.&#8220;</p>
<p>* Ob er den Begriffen ähnliche Deutung zugemessen hat, kann ich mangels Kenntnis des Menschen Keynes und mangels Information über eventuelle biographische Äußerungen seinerseits nicht zu interpretieren. Wissen sowieso nicht.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/526/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=526&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Selbstbewegung oder nicht in bewegten Zeiten?</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 11:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnstiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Umbruchphase]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer &#8216;saturierten&#8217; Gesellschaft gibt es wenig (z.B. idealistisch oder destruktiv angemaltes) &#8222;Sturm&#38;Drang&#8220;-Potenzial, das sich entladen müsste oder könnte. Vereinzelte und kleingruppen-betriebene Gewalt ist immer möglich. Die Polizei dürfte aber &#8211; wenn es strukturell so sein “soll“ (bzw. so ist) &#8211; in der Lage sein, die jeweilige Ordnung im Ganzen, bzw. als Ausdruck der Gesamtstruktur, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=523&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer &#8216;saturierten&#8217; Gesellschaft gibt es wenig (z.B. idealistisch oder destruktiv angemaltes) &#8222;Sturm&amp;Drang&#8220;-Potenzial, das sich entladen müsste oder könnte. Vereinzelte und kleingruppen-betriebene Gewalt ist immer möglich. Die Polizei dürfte aber &#8211; wenn es strukturell so sein “soll“ (bzw. so ist) &#8211; in der Lage sein, die jeweilige Ordnung im Ganzen, bzw. als Ausdruck der Gesamtstruktur, aufrecht zu erhalten.</p>
<p><span id="more-523"></span>Massen-Erhebungen oder größere Gewaltausbrüche wären aus dieser Perspektive für Deutschland und die meisten EU-Staaten nicht zu erwarten. Demokratietheoretisch ist die derzeitige Umbruch-Zeit &#8211; mit u.a. dem Übergang der politischen Hauptebene von den Nationalstaaten zur EU – (noch?) nicht gerade vorbildlich. Die zukünftige Regierungsform der EU wird ja bereits heute u.a. als &#8222;Multi-Level Governance&#8220; beschrieben. Ob es so kommt bleibt abzuwarten. Die EU wird in der jetzigen Veränderungszeit einerseits zentralistischer werden, mehr und mehr Kernkompetenzen der Nationalstaaten werden auf die EU übergehen. Dafür könnten aber auch, so manche Theorien, die Regionen und andere Ebenen stärkeren Einfluss erhalten. Durch eine solche horizontale Gewaltenteilung könnte die EU-Ebene Aufgaben delegieren und sich damit gleichzeitig organisatorisch festigen. So könnte eine politische Form überhaupt für so eine große Bevölkerungszahl und so ein großes geographisches Gebiet organisationsfähig werden und die EU damit &#8222;regierbar&#8220;. Spannende Zeiten sind es eigentlich, diese Umbruch- und Restrukturierungs-Phasen. Aber: Leider kommen sie derzeit im Mantel der (zwar leider wohl nonintentional richtigen), aber moralisiert-aufgeladenen Rechthaberei der “Alternativlosigkeit” daher. Vielleicht bringt ja die »“gute” Tea-Partybewegung«, die sich derzeit “Occupy [variabel]” nennt, etwas Unterhaltung in die Sache. Die liberalen und konservativen Rebellen aller Couleur (die sich z.B. für die alten Strukturen der nationalstaatlichen Souveränität, für Parlamentshoheit, die bisherige Subsidiarität etc. engagieren) scheitern und werden bald (mehr oder weniger nostalgische) Geschichte sein. Ob es sich bei der Occupy-Bewegung ebenfalls um ‘Rebellen’ (ohne Erfolgsvermutung) oder eher um pro-zyklische ‘Avantgarden’ (die das in der Zeit liegende Kommende schon andeuten und nur noch etwas schneller haben wollen) handelt ist noch offen. Vielleicht sind es ja auch versuchende Revolutionäre gegen das Bestehende, die aber (noch) nicht wissen, was für eine Alternative sie skizzieren könnten. In einer ‘bewegten Zeit’, in der die Strukturen sich neu arrangieren, scheint es zumindest eine vielversprechende Möglichkeit der Sinnstiftung zu sein, wenn man selbst auch “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_ist_besser#Singleauskopplungen" target="_blank">Teil einer [Jugend-]Bewegung</a>” ist.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/523/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/523/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=523&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachtsmann intersubjektiver als Sozialwissenschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 22:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kosinsky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Solo]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf eine bestimmte Bart und Weise ist der Weihnachtsmann &#8222;realer&#8220; als sozialwissenschaftliche Modellierungen. Er ist sehr vielen Menschen bekannt &#8211; mit der heutigen (zumindest technisch-formalen) Kommunikationsvernetzung vermutlich beinahe universell. In unterschiedlicher Gestalt eine abstrakte Institution (mit praktischen Ausformungen) in vielen Regionen, und als solcher ein Einwohner der &#8216;Weltgesellschaft&#8217;. Zu Besuch in kleinen Häusern und großen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=519&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf eine bestimmte Bart und Weise ist der Weihnachtsmann &#8222;realer&#8220; als sozialwissenschaftliche Modellierungen. Er ist sehr vielen Menschen bekannt &#8211; mit der heutigen (zumindest technisch-formalen) Kommunikationsvernetzung vermutlich beinahe universell. In unterschiedlicher Gestalt eine abstrakte Institution (mit praktischen Ausformungen) in vielen Regionen, und als solcher ein Einwohner der &#8216;Weltgesellschaft&#8217;. Zu Besuch in kleinen Häusern und großen (Einkaufs-)Palästen.</p>
<p><span id="more-519"></span>Die Erzählungen über seine Geschichte, sein Wirken und seine symbolische Bedeutung verleihen ihm soziale Anwesenheit. Er wird auch (wie Modelle und Theorien etc.) hinterfragt. Aber das gehört als Spiegel seiner Bekanntheit zu ebendieser und unterstreicht die Etablierung der Bekanntheit seiner praktische Rolle. Während &#8220;homo oeconomicus&#8220; oder die &#8222;whatever-Theorie&#8220; in Zyklen etwas größere kommunikative Verwendung aufweisen, <em>ist</em> der Weihnachtsmann. In seinen historischen und kulturellen Varianten, aber doch oder gerade deswegen ein kommunikativ verbindendes und damit &#8211; trotz großer Bedeutungs-Unterschiede aufgrund von Perspektiv-Subjektivität -  ein intersubjektiv indirekt geteiltes Phänomen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sophilosophie.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sophilosophie.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sophilosophie.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sophilosophie.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sophilosophie.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sophilosophie.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sophilosophie.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sophilosophie.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sophilosophie.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sophilosophie.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sophilosophie.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sophilosophie.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sophilosophie.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sophilosophie.wordpress.com/519/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sophilosophie.wordpress.com&amp;blog=10488900&amp;post=519&amp;subd=sophilosophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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