Die Eindeutigkeit regiert wieder

Die Kommunikation der ehrlichen Gläubigen und bewussten Instrumentalisierer aller Seiten ist wieder auf Eindeutigkeit, auf die Klarheit der Abgrenzung, eingestellt. Anlässe der Trauer werden zu Begründungen, die Gräben zu vertiefen und die rhetorischen Kanonen zu füttern.

Bei all dem (sozial)psychologisch inszenierten Hass der Eindeutigkeit, der klaren Feindbilder und Ideologien, die sich gegenseitig das Böse zusprechen und gleichzeitig wünschen. Wo ist die Mitte, die die Gegebenheit der Uneindeutigkeit hochhält? Die Notwendigkeit des Aushaltens der Widersprüche für das relativ friedliche Zusammenleben der Welten – innerhalb von und zwischen Gesellschaften.

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