Weihnachtsmann intersubjektiver als Sozialwissenschaft

Auf eine bestimmte Bart und Weise ist der Weihnachtsmann „realer“ als sozialwissenschaftliche Modellierungen. Er ist sehr vielen Menschen bekannt – mit der heutigen (zumindest technisch-formalen) Kommunikationsvernetzung vermutlich beinahe universell. In unterschiedlicher Gestalt eine abstrakte Institution (mit praktischen Ausformungen) in vielen Regionen, und als solcher ein Einwohner der ‚Weltgesellschaft‘. Zu Besuch in kleinen Häusern und großen (Einkaufs-)Palästen.

Die Erzählungen über seine Geschichte, sein Wirken und seine symbolische Bedeutung verleihen ihm soziale Anwesenheit. Er wird auch (wie Modelle und Theorien etc.) hinterfragt. Aber das gehört als Spiegel seiner Bekanntheit zu ebendieser und unterstreicht die Etablierung der Bekanntheit seiner praktische Rolle. Während „homo oeconomicus“ oder die „whatever-Theorie“ in Zyklen etwas größere kommunikative Verwendung aufweisen, ist der Weihnachtsmann. In seinen historischen und kulturellen Varianten, aber doch oder gerade deswegen ein kommunikativ verbindendes und damit – trotz großer Bedeutungs-Unterschiede aufgrund von Perspektiv-Subjektivität –  ein intersubjektiv indirekt geteiltes Phänomen.

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