Kollektiv und Handeln

Kann mensch eine Katholikin, oder ein bibelbezogener Christ, sein, ohne an die Erbsünde zu glauben?*
Das ist eine spirituelle, aber auch eine metaphorische Frage. Z.B. bezüglich Kollektiven. Wer an Kollektivkonstruktionen (generell und an konkrete Fälle) glaubt. Muss der auch an rational logische Konsequenzen dieses eventuellen Irrationalismus (bzw. irrationale Folgen der [aus rationalistischer Sicht a priori vielleicht neutralen] Konstruktion) glauben? Konsequenzen oder Folgen wie Kollektivschuld und Kollektivhandeln. Ich vermute ja (ja).

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* Im Katholizismus sind die Sünde und Demut wichtige Elemente des Glaubens, die Bibel spielt meistens eine Nebenrolle. Im bibelbezogenen Christentum wird zunächst nur nachgeschlagen – und von Erbsünde steht da erst mal nichts. Teilweise wird dann aber, was die Erbsünde angeht, reininterpretiert.

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