Die Mitte ist kein Wert an sich. Werte an sich sind kein Wert an sich.
Die Mitte kann, mindestens formal, ebenso unausgewogen sein wie andere bildliche Orte. Auch in der Mitte können verschiedene Definitionen von extrem auftreten. Extrem sein ist, zumindest definiert als kreative und originelle Abweichung von einer statistisch-arithmetischen Mitte, ein Teil der Kunst – welche wiederum ein Teil des Lebens ist. Auch das Extreme, definiert als gesteigerte Einseitigkeit bzw. fehlender (mehr oder weniger tiefer) Pluralismus, gibt es auch in der Mitte. Mit weniger negativen Folgen als in weniger gemittelten Orten in der Phänomenskala? Vielleicht. Aber die inhaltlich-konkret-praktisch (oder gerade die theoretische?) grundlegende Grenze verläuft aus Sicht der Vernunft immer primär zwischen Autoritarismen und non-autoritären Sinn- und Handlungs-Ausrichtungen und den praktischen Versuchen von deren Umsetzung.

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