Z.B. Heterotopie oder Universalismus

Vermutung: Der Katholizismus weist einen hohen Anteil an ‚realistischer‘ Weltinterpretation auf. Prämisse: Nicht zu viel erwarten, Glück im Kleinen und unter dem Radar etc. suchen. Das Unvermeidliche unvermeidlich sein lassen und sein lebendiges Leben woanders suchen.
Der Protestantismus glaubt an das Ideal – an sich und dann aber an ein konkretes. Hier vielleicht zuerst an das konkrete Ideal, und damit als Folge auch an die Möglichkeit der Realität/Anstrebbarkeit eines Ideals an sich. Oder umgekehrt an das Ideal als solches – hier verbildlicht im Religiösen -, und daraus gefolgert auch an konkrete Ideale, wie die konsequente Befolgung von (hier: göttlichen, religiösen) Ordnungs-Vorstellungen. (U.a. der Ordoliberalismus könnte eine säkulare Variante davon sein. Aber auch die Idee des Rechts an sich ist zunächst ein kontrafaktisches Ideal.)

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