What about this blog

Kant’scher Vernunftbegriff, Existenzialismus/Absurdismus, Postmodernismus.

Einige subjektiv-perspektivische Definitionen

Sophismus: Von mir verstanden als Hinterfragen dessen, was als „Weisheit“ gilt. Oder als „Konsens“, „Wahrheit“, „Norm“, etc. Das Fragen um des Fragens willen. Nicht, zur (Selbst-)Bestätigung durch eine subjektive Klarheit des vermeintlichen Wissens – obwohl der Mensch vermutlich bestimmte Portionen Klarheit und Ordnung als Basis von Denken und Handeln benötigt. Aber auch diese Klarheit sollte mindestens theoretisch immer auch (jeweils in Teilen, um nicht durchzudrehen) hinterfragbar bleiben und (trotz temporärem „So ist es“) weiterhin reflektiert werden. Um primär in seinem Denken auf der Suche zu bleiben. Mit der Hoffnung, diese Suche ab und zu mit inter-subjektivem Verständnis zu bereichern. Für sich und andere.

Ich war in meinem Reflektieren und Schreiben (dem Weg von den Gedanken zu den Wörtern, die spätestens hiernach ein Eigenleben entwickeln) von vielen Menschen und dem holistischen Versuch der Interpretation des „Ganzen“ inspiriert. Dann kam – gewissermaßen als Widerspruch und gleichzeitig Folge des ganzheitlichen Versuchens – verstärkt postmodernistisches Denken und Herangehen an die Welt(en) dazu. Ebenso post-strukturalistische und post-anarchistische Ansätze, Begriffsauslegungen und Überlegungen über Begriffe (als solche und in ihrer konkreten, zeitgebundenen ‚Füllung‘). Dann begegnete ich Kant’schem Denken. Hernach dem Existenzialismus. Auch verschiedenen Perspektiven des Feminismus.

Manchmal hilft Einordnung und manchmal (oft) verstellt sie zu schnell den Blick auf die Inhalte, weil man jemanden schon nach eigenen (subjektiven, perspektivischen) Klischee-Bildern abstempelt. Aber beim (möglichst und relativ) offenen Denken geht es um Offenheit gegenüber der fremd wirkenden Perspektive. Daher: „Wir“ brauchen vermutlich ordnende Begriffe und Modellierungen, um die Welt theoretisch und praktisch handhaben zu können. Diese Ein- und Zuordnungen etc. sollten dabei konstruktiv genutzt werden, als Bausteine und Inspirationen für vorläufige und relativ offene Einschätzungen. Nicht zur bloßen, oberflächlichen Bestätigung eines eigenen, schon verfestigten Vorurteils.

Abklärung, Aufklärung, Diskurs-Offenheit: In all meinem Inspirationsmix hoffe ich, einen eigenen Stil zu haben und dass dieser sich konstruktiv weiterentwickelt bzw. mein Denken möglichst interessiert (und dadurch aufnahmefähig) bleibt. Als Zustand auf der Suche, und nicht im vermeintlichen, fest zementierten „Wissen“ einer klar aufgeteilten gedanklichen Welt*.

___

* Zum Beispiel: „Meine kleine Welt“ – Die Goldenen Zitronen

__________

Andere blogs von mir:
https://nestroyesk.wordpress.com
https://konstudentisch.wordpress.com
https://sensumpan.tumblr.com

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: